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Mit der Ankündigung der Versetzung in das Ausland werden einem unheimlich viele Türen offen gehalten

Bericht einer Soldatenfamilie über ihren Umzug in die USA

Fort Rucker, Alabama

 

Mit der Ankündigung der Versetzung in das Ausland werden einem unheimlich viele Türen offen gehalten. Das Bundesamt für Wehrverwaltung schreibt einen persönlich an. Man erhält ein großes Infopaket in dem auch alle Anträge enthalten sind. Viele Infos wie Beihilfen, Checklisten und ähnliches sind dort auch enthalten.

 

Wir sind auf Kosten der Bw nach Bonn Bad Godesberg gefahren und haben dort vor Ort noch weitere Infos bekommen.

Vom hiesigen Verbindungsstab erhielten wir ein weiteres Infopaket. Hier geht es hauptsächlich um das Leben in dem neuen Land. Was kostet hier monatlich Wasser, Gas, TV und welche Schulen gibt es hier.

Wir waren damit eigentlich gut versorgt.

 

Der Umzugsunternehmer war hervorragend. Selbst die Schadensabwicklung haben wir per E-Mail geregelt und es wurde prompt bezahlt.

Ich war ja im April schon hier und so musste meine Frau im Sommer mit den Umzugsleuten allein klarkommen. Es gab keine Probleme. Ich hatte am Tag des Umzuges nicht mal eine Adresse, wo denn wieder ausgepackt werden soll. Die habe ich erst Mitte Mai nachgeliefert. War aber auch kein Problem, da das Schiff mindestens 4 Wochen unterwegs ist.

Was ich empfehlen würde, ist die Wohnungsbesichtigungsreise. Wird ins Ausland nur für eine Person bezahlt, also muss man sich einigen, wer denn jetzt die Katze im Sack bekommt.

Ich habe am Wochenende, während meines Lehrgangs, mit der Haussuche begonnen. Bin an zwei Wochenenden mit dem Spieß durch die Gegend gefahren und habe glücklicherweise das richtige Objekt (auch für meine Frau) gefunden.

Man schaut zwar vorher mal im Internet nach geeigneten Wohnungen, aber aussagekräftig ist das nicht.

 

Alles in allem hat alles bestens geklappt.

Wir hätten nur unser Auto in Deutschland verkaufen sollen. Hier wird es wohl nichts werden oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten. Es muss verzollt werden und möglicherweise auch noch umgerüstet. Das einzig Gute am Mitnehmen ist, dass man nur ein neues Auto kaufen muss (oder gebraucht, wie wir es gemacht haben).

 

Der normale Truppenverwaltungsbeamte ist in den Einheiten meistens ein wenig überfordert mit all den Fragen die man hat. Die Bundeswehrverwaltung in Bonn, ist da der Fachmann und nur für Umzüge da.

Das ist, glaube ich, der Vorteil an der Sache.

 

Sonst noch Fragen?

Nur zu, wir können vieles beantworten. Man lässt jetzt vieles aus, weil es für einen selbst, alles normal verlaufen ist.

 

Fragen bitte an den Webmaster senden und ich leite sie dann weiter.

Mir liegt die umfangreiche Broschüre: „Informationen für Auslandsumzüge“ vor.

Wer dazu Fragen hat, nur zu……

 

Ich sage auf diesem Wege Danke an die Soldatenfamilie, die mir „Ihre“ Broschüre zur Verfügung gestellt hat.

 

Herzliche Grüße

 

Barbara Treder

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